SmartDNS im Eigenbau mit HAproxy und DNSmasq

Wer Online-Streaming wie z.B Netflix, Amazon-Video oder die Livestreams der verschiedenen Fernsehsender auch im Ausland nutzen will, greift oftmals auf einen der verschieden VPN-Anbieter zurück. Hier hatte ich z.B. beschrieben, wie man den Raspberry Pi als WLAN Accesspoint und VPN-Router nutzen kann.

In diesem Beitrag möchte ich eine weitere Möglichkeit aufzeigen, die wesentlich schnelle als VPN arbeitet und darüber hinaus noch recht einfach zu konfigurieren ist. Voraussetzung für die Installation sind einige Linux-Kenntnisse und ein Root-Server am gewünschten Standort. Da unser SmartDNS-Server ohne Verschlüsselung auskommt, ist er auch in Bezug auf die Speicher- und der CPU-Ausstattung nicht sehr anspruchsvoll. Ein virtueller Server mit 5-6 GB HDD, 256 MB RAM und unbegrenztem Traffic sollte hier ausreichen. Eine Liste möglicher Angebote in Deutschland findet man z.B. hier. Für 1 bis 2 € pro Monat wird hier jeder einen passenden vServer finden. Als Betriebssystem empfehle ich Ubuntu 14.04 zu nutzen. Das Projekt ist aber auch mit einer anderen Linux-Distributionen umsetzbar.

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