Digispark – die USB Rubber Ducky Alternative (Teil2)

Im ersten Teil dieses Tutorials wurde gezeigt, wie man eine “Enwicklungsumgebung” für die Mikrocontroller-Entwicklungsplatine Digispark unter Windows einrichtet. Nun wollen wir die kleine Platine für Penetrationstests einsetzen.

Derzeit ist eine Header-Datei verfügbar, die alle Tastenkombinationen und Befehle enthält. Leider wird derzeit nur eine US-Tastatur unterstützt. Um die Platine für den deutschspachigen Raum nutzbar zu machen, kann man aber einen kleinen Trick anwenden.

Die zur Verfügung stehende Skriptsprache unterscheidet sich zwar etwas vom Duckyscript, ist aber ähnlich leicht zu verstehen und einzusetzen. Hier einige wichtige Befehle:

Tasten- und Tastenkombinationen:
DigiKeyboard.sendKeyStroke(KEY_V)
DigiKeyboard.sendKeyStroke(KEY_R, MOD_GUI_LEFT)
DigiKeyboard.sendKeyStroke(KEY_M, MOD_GUI_LEFT | MOD_SHIFT_LEFT)
DigiKeyboard.sendKeyStroke(KEY_DELETE, MOD_ALT_RIGHT | MOD_CONTROL_LEFT)

Eingabe von Zeichenketten:
DigiKeyboard.println(“mspaint”)

Verzögerungen in Millisekunden:
DigiKeyboard.delay(5000)

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Digispark – die USB Rubber Ducky Alternative (Teil1)

Ein USB Rubber Ducky sieht aus wie ein USB-Stick, ist aber eher mit einer  Tastatur zu vergleichen. Somit kann das Gerät das tun, was auch ein angemeldeter Nutzer über die Tastatur tun darf. Hiermit können Programme geöffnet, Text eingegeben und  beliebige Tastenfolgen auf dem Computer gespeichert werden.

Der originale Rubber Ducky kostet ca. 45 USD und kann hier erworben werden. Wer an einer preisgünstigen Alternative interessiert ist und etwas höheren Aufwand nicht schäut, der sollte diesen und den nachfolgenden Artikel lesen.

Hinter dem Digispark verbirgt sich eine Attiny85 Mikrocontroller-Entwicklungsplatine. Sie ähnelt einem Arduino ist aber wesentlich kleiner, billiger aber auch weniger leistungsstark. Man kann sie für 1 bis 3 USD bekommen und sie ist auch in Deutschland in vielen Online-Shops für wenig Geld erhältlich.

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