P4wnP1- die USB Angriffsplattform mit Potential (Teil2)

Im ersten Teil habe ich gezeigt, wie der P4wnP1 installiert wird und man eine Verbindung ins Internet herstellen kann. In diesem zweiten Teil werde ich demonstrieren, wie Sie mit Hilfe der Ducky Skripte ein flexibles Werkzeug für Ihre Penetration Tests erzeugen und dazu die eingebaute Backdoor-Funktionalität des P4wnP1 nutzen können.

Um zu zeigen, wie Sie Ducky Skripte mit Hilfe des P4wnP1 anwenden, werden wir in diesem Szenario den Windows Defender in Windows 10 auf dem Zielsystem abschalten. Nachdem Sie weitere Test durchgeführt haben, kann der Schutz mit einem weiteren Skript wieder eingeschaltet werden.

Für unsere Vorhaben benötigen wir zwei Ducky Skripte, die auf dem P4wnP1 platziert werden müssen. Für diese Zwecke steht das Verzeichnis P4wnP1/DuckyScripts/ bereit. Ähnliche Skripte habe ich für einen früheren Beitrag geschrieben. Wie müssen sie nur noch für den P4wnP1 einpassen.

In diesem Szenario nutzen wir die WLAN-Funktionalität des P4wnP1 aus. Der Penetration Tester muss sich also nicht unmittelbar am Zielsystem befinden, sondern kann seine Testumgebung in (WLAN)-Reichweite platzieren. Von hier kann er dann den P4wnP1 fernsteuern bzw. die notwendigen Skripte starten.



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Eine MS-Office Hintertür mit Merlin

Die in Windows 10 integrierte Sicherheitssoftware Defender kann in vielen Tests sehr gute Ergebnisse vorweisen. Darum braucht sich diese kostenlose Sicherheitslösung vor der Konkurrenz nicht mehr zu verstecken. Die Schutzwirkung kann durchaus mit den Produkten von F-Secure, Kaspersky, Bitdefender, Symantec oder Trend Micro gleichgesetzt werden. Auch ich kann Windows Defender meine Empfehlung aussprechen und setze auf meinen produktiven Windows-Geräten keine zusätzliche kommerzielle Virenschutzsoftware mehr ein.

Es hat ein wenig gedauert, bis Microsoft diesen Entwicklungsstand erreicht hat. In Zukunft müssen sich die Dritthersteller sputen, wenn sie Ihre Produkte noch gewinnbringend an den Mann/Frau bringen wollen. Aus meiner Sicht können Windows 10 Nutzer schon heute mit gutem Gewissen ausschließlich auf den Windows 10 Defender setzen.

Was für Windows 10 Nutzer eine gute Nachricht ist, bereitet Sicherheitsforschern und Penetrationstestern zunehmend Kopfzerbrechen. Sie müssen sich ständig neue Techniken ausdenken, um den Virenschutz von Windows 10 zu umgehen. So hatten sie z.B. noch vor gut einem Jahr mit den Post-Exploitation-Frameworks Veil-Evasion oder Empire die Möglichkeit, Payloads zu erzeugen, die vom Windows Defender nicht erkannt wurden. Auch die diversen Powershell-Payloads werden nun zunehmend enttarnt.

Penetartionstester setzen zunehmend auf eigene Tools bzw. führen neue Techniken ein, um ihre Arbeit erledigen zu können. Ich habe in den zwei vorangegangenen Beiträgen die Post-Exploitation Plattform Merlin vorgestellt. Im ersten Teil ging es vorrangig um die Installation der Software und die Erstellung der Server und Agenten. Im zweiten Teil habe ich gezeigt, wie Sie in Sessions mit den Agenten interagieren und die bereits vorhandenen Module aufrufen können.

In diesem Beitrag zeige ich, wie Sie eine Hintertür in MS-Powerpoint einrichten und eine Session zum Merlin-Server erzeugen. Auch wenn diese Hintertür derzeit für den Windows Defender unsichtbar ist, so wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis auch hier eine passende Signatur erstellt wird. Das ewige Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Entwicklern von Sicherheitslösungen und den Sicherheitsforschern bzw. Angreifern bleibt somit erhalten.

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Der Windows 10 Passwort Hack

Die Entwickler vom Mimikatz haben eine neue Version ihrer Software veröffentlicht. Nachdem das Auslesen der Passwörter in Klartext unter Windows 10  (1803 und 1809) und damit der Passwort Hack nicht mehr funktionierte, mussten sie reagieren.

In diesem Beitrag erkläre ich, wie man Windows 10 Passwörter in Klartext mit Hilfe des USB Rubber Ducky auslesen kann.

Die Entwickler bei Microsoft haben natürlich sofort reagiert und das zum Download angebotene Programm als Malware eingestuft. Der Windows Defender erkennt die Software als Behavior:Win32/Mikatz.gen!C bzw. HackTool:Win32/Mimikatz.E 

Dies erschwert natürlich den Einsatz ein wenig. Mir fallen spontan zwei Möglichkeiten ein, die Software auf einem aktuellen Windows 10-System zu testen.  Man könnte z.B. den mitgelieferten Quellcode nutzen, ihn ein wenig verändern und dann neu kompilieren. Ein Angreifer könnte auch den Virenschutz temporär abschalten, um Mimikatz einzusetzen. Da ich in einem früheren Test diesen Weg bereits gewählt hatte, entscheide ich mich für die zweite Möglichkeit. Als Hilfsmittel kommt wieder der USB Rubber Ducky zum Einsatz.

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Windows Defender abschalten

Die Windows Defender Antivirus-Features wurden in der Vergangenheit ständig verbessert. Der mittels Metasploit-Framework (Msfvenom) erstellte Payload, wird in der Regel zuverlässig erkannt. Für Penetrationstester und Red Teams wird es zunehmend schwerer, den in der Cloud bereitgestellten Schutz einschließlich der verhaltensbasierenden/heuristischen Erkennung zu umgehen.

Für Administratoren existieren eine Reihe von Möglichkeiten, um Windows Defender zu administrieren und die Software den eigenen Anforderungen anzupassen.

Angreifer versuchen zunehmend ihre vorhanden Payloads so abzuändern, dass sie einer Prüfung wiederstehen können. Hier wenden sie neue Methoden für die Verschlüsselung des Codes bzw. des Datenverkehres aber auch der absichtlichen Veränderung von Programmcode (Obfuskation) an.

In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Sie mit Hilfe des USB-Rubber-Ducky und Digispark den Windows Defender in Windows 10 abschalten können. Voraussetzung ist, dass der Angreifer/ Penetrationstester lokal Zugang zum Opfer-PC hat und der verwendete Nutzer administrative Rechte auf dem lokalen System besitzt. Dieser Angriff sollte somit in zentral administrierten Netzwerken nicht zum Erfolg führen, da hier der reguläre Nutzer seine Rechten nicht so einfach mit Hilfe der Benutzerkontensteuerung (UAC) eskalieren kann.

In der Literatur und im Internet lassen sich mehrere Möglichkeiten finden, um den Windows Defender abzuschalten. Für dieses Beispiel habe ich die Möglichkeit mittels PowerShell gewählt.

Zur Konfiguration der Windows-Defender Scans und Updates existieren eine Reihe von Parametern, die im Windows IT Pro Center eingesehen werden können. Die hier aufgeführten Optionen sind selbsterklärend.

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Eine Hintertür für mein Android-Gerät

Mit dem Shell-Skript backdoor-apk lassen sich einfach und schnell Hintertüren in beliebige Android APK-Dateien einbauen.  Dabei kümmert sich das Skript automatisch um folgende Schritte:

  • Erstellen des Meterpreter Payloads
  • Dekompilieren der Anwendung
  • Einbau des Payloads
  • Obfuscating der APK-Datei
  • Hinzufügen von Persistence
  • Erstellen der notwendigen Schlüssel und Signaturen
  • Erstellen der Metasploit Ressource-Datei
  • Speicherung der neuen Datei (mit Backdoor) im Verzeichnis original/dist

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Eskalierung der Rechte auf Windows-PCs

Im diesem letzten Beitrag für das Jahr 2017 möchte ich nochmal untersuchen, ob eine Rechteeskalierung in den aktuellen Windows Betriebssystemen mittels der bekannten Penetration Testing Frameworks möglich ist. Gleichzeitig möchte ich prüfen, welchen Schutz Virenschutzprogramme gegen die einschlägigen Techniken bieten. Als „Versuchsobjekte“ habe ich Windows 10 mit dem integrierten Virenschutz „Windows Defender“ und Windows 7 mit „McAfee – Total Protection“ ausgewählt. Beide Betriebssysteme befinden sich auf den neusten Stand. Die Virenschutzdefinitionen habe ich vor dem Test aktualisiert.

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Kali Linux mit verschlüsselter USB Persistenz

Die Live-Version von Kali Linux verfügt im Standard-Boot-Menü über zwei Persistenz-Optionen, die den permanenten Erhalt von Daten ermöglichen. Somit können alle während eines Penetrationstests gesammelten Dokumente, Testergebnisse und Konfigurationen auf dem USB-Stick erhalten bleiben und stehen nach einem Neustart erneut zur Verfügung. Diese Daten werden in einer eigenen Partition auf dem USB-Laufwerk gespeichert.

Da es sich bei Penetrationstest oftmals um sehr sensible Daten handelt, lassen sie sich zusätzlich durch LUKS verschlüsseln. Diese Anleitung zeigt die notwendigen Schritte, um einen USB-Stick für die Live-Version von Kali Linux zu erzeugen, eine zusätzliche Partition für die permanenten Daten einzurichten und diese zu verschlüsseln.

Sie benötigen einen USB-Sick (ab 8 GB). Nachdem Sie die Live-Version von Kali Linux erstellt haben, müssen noch einige Einstellungen vorgenommen werden, die man am besten auf einem Linux-System ausführt.

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OSX persistent Backdoor mit Empire Framework und Bash Bunny

Post-Exploitation Frameworks werden immer dann eingesetzt, wenn Penetrationstester schon Zugriff auf ein Zielnetzwerk haben und von hier weitere Angriffe auf dem IT-Gerät oder im Netzwerk ausführen möchten.
Ich habe in diesem Zusammenhang schon mehrfach über das Empire Framework berichtet. Es ist seit seiner Vorstellung während der BSides in Las Vegas im Juli 2015 ständig weiterentwickelt worden.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegt das Werkzeug in der Version 2.1 vor. Mittlerweile sind die bisherigen Projekte PowerShell Empire und Python EmPyre zusammengeführt und enthalten neben den reinen PowerShell2.0 Windows Agenten nun auch Python 2.6 / 2.7 Linux und OSX Agenten. Das Framework bietet eine kryptologisch sichere Kommunikation und eine flexible Architektur.

In diesem Beitrag möchte ich zeigen, wie man mit Hilfe des Empire Frameworks eine dauerhafte Hintertür in OSX erzeugen kann, sie mit dem Bash Bunny auf ein Zielsystem überträgt (Inject) und auch wieder löscht (Cleanup). Insgesamt müssen 4 Dateien erstellt werden. Wir gehen dazu Schritt für Schritt vor.

Wer noch nicht mit dem Empire Framework vertraut ist, den empfehle ich vorangegangen Beiträge oder meine Artikel in der Zeitschrift iX.  Das Framework lässt sich auf einem Linux System leicht installieren.

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Eine Dropbox für das Empire Framework

Penetrationstester müssen sich manchmal mit Szenarien befassen in denen der ausgehende Datenverkehr in Netzwerken blockiert oder sehr stark eingegrenzt wird. Häufig existieren dann nur bestimmte Freigaben auf freigegebene Webseiten (Whitelists) oder zu bestimmten externen Servern.

Ist dies der Fall, so können evtl. gesteuerte Zugriffe per DNS oder über File-Sharing-Services wie Dropbox bzw. Google Docs einen Datenaustausch ins externe Netzwerk (oder Internet) ermöglichen.

In diesem Blogeintrag möchte ich mich mit der Möglichkeit befassen, Dropbox als Plattform zum Austausch von Befehlen zu nutzen. Ein möglicher Angreifer wäre somit in der Lage, diese Funktionalität für böswillige Aktivitäten auszunutzen um somit Zugriff auf interne Netzwerke zu erlangen.

Mit dem Empire Framework ist dem Penetrationstester ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem sich eine solches Szenario nachstellen lässt, um mögliche Auswirkungen im eigenen Netzwerk nachvollziehen zu können. In der Version 2.0 wurde der dbx Listener hinzugefügt, mit dem sich die Dopbox als „Command and Control Service“ ausnutzen lässt.

Wer noch nicht mit dem Empire Framework vertraut ist, den empfehle ich vorangegangen Beiträge oder meine Artikel in der Zeitschrift iX.  Das Framework lässt sich auf einem Linux-System leicht installieren.

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OpenVAS 9 auf Ubuntu Server 16.04 LTS installieren

Am 8. März 2017 hat das OpenVAS-Projekt die Version 9 des Schwachstellenscanners bereitgestellt.

Das sofort sichtbare Highlight dieser neuen Version ist die aktualisierte Benutzeroberfläche. Diese reicht von einer erweiterten Dashboard-Funktion über ein Vollbild-Browser-Fenster bis hin zu intelligenten Dialogen.

Das neue Asset-Management ermöglicht eine Sicht auf die Scan-Ergebnisse für Hosts und Betriebssysteme und bildet die Grundlage für den neuen Schwachstellenmanagement-Workflow. Außerdem ist es nun möglich weitere Systeme als Schwachstellenscanner einzubinden, um so einen weiteren Schritt in die Richtung einer kompletten Multi-Scanner-Architektur zu machen.

In diesem Beitrag wird die Installation von OpenVAS 9 auf einem Ubuntu Server 16.04 LTS beschrieben.

Schritt 1 – Paketquelle festlegen

Das Hinzufügen einer Paketquelle verlangt Root-Rechte. Ist dies erfolgt, so müssen die Quellen neu eingelesen werden. Somit ist sichergestellt, dass  die neuen Pakete einsetzbar sind.

sudo add-apt-repository ppa:mrazavi/openvas
sudo apt-get update
									

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